Über die Bienenluftinhalation

Die Bienenluft wird bereits seit vielen Jahren für Behandlungen von Krankheiten genutzt. Seit dem Krieg hat es immer wieder laufende Verbesserungen gegeben. Namhaften Anteil daran hat vor allem die österreichische Imkerfamilie Hüttner. Auf deren Erkenntnisse aufbauend gab es vor allem in den letzten Jahren immer mehr Menschen, darunter auch einige Ärzte, die sich intensiv mit dieser natürlichen und in ihrer Einfachheit unglaublich effizienten Anwendung beschäftigen.

Geschichte der Bienenluftinhalation

Bienenhaus auf der Bienenweide Bienenhaus auf der Bienenweide

Einen wesentlichen Anteil an der Entwicklung der verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten mit Bienenluft hat der Österreicher Heinrich Hüttner, der bereits 1986 bei einem banalen Schnupfen die heilbringende Wirkung erkannte. Für Hüttner war dies der Beginn einer kontinuierlichen Forschung und Weiterentwicklung der Formen der Bienenluftinhalation, die bis zu ihrer Nutzung in Kurbetrieben oder sogar in der Veterinärmedizin reichhaltige Anwendung fand.

Die Meilensteine auf diesem Weg waren vor allem die unterschiedlichen Entwicklungsschritte der technischen Umsetzung der Anwendungen. Ausschlaggebend waren die anfangs gemachten guten Erfahrungen mit einem Jugendfreund Hüttners, dessen massive Atemprobleme durch die Inhalationen so gebessert werden konnten, daß der junge Mann wieder in den Arbeitsprozess eingegliedert werden konnte. Dieses Erlebnis war für den jungen Hüttner der Anstoß zu weiterer Entwicklung der Möglichkeiten der Bienenluftinhalation. Von hier aus war es nur ein kleiner Schritt zur Erbauung des ersten Kurhauses 1989, weitere sollten als bald folgen. Mit der Weiterentwicklung der technischen Grundlagen bis hin zur Computersteuerung der Inhalationsgeräte vergrößerte sich der aufblühende Betrieb rasant, sogar ein Imkerei- und Naturheilkundemuseum konnte 2004 in Tirol eröffnet werden. Anlaß dafür war die zuletzt immer intensiver werdende Beschäftigung Hüttners mit weiteren historischen Hintergründen und frühen Dokumentationen der Bienenheilkunde.

Seither sind viele verschiedene Innovationen auf dem Gesundheits- und Landwirtschaftssektor entwickelt worden, von Abwehrstoffen gegen die Varroamilbe über Fruchbarkeitskuren bis zu krebsbekämpfenden Wirkstoffen.

Auch in der eigentlichen Bienenluftinhalation wurden neue Erkenntnisse gewonnen. So existiert mittlerweile eine lange Liste verschiedener Krankheiten, die sich durch die Anwendung der Bienenluftinhalationen in den meisten Fällen spürbar bessern ließen. Unter anderem zeigt die Bekämpfung bestimmter Schmerzzustände mit der Bienenluftinhalation Erfolge, vor allem aber hat die Bienenluftinhalation auffällig gute Wirksamkeit bei Erkrankungen des Respirationstraktes. Die beste Wirksamkeit zeigt sich jedoch in der Bekämpfung von Störungen des Immunsystems, wie beispielsweise Allergien, Infektanfälligkeit oder chronische Nebenhöhlenentzündungen. Auf die verlässliche Wirksamkeit der Bienenluft wurden inzwischen auch namhafte Vertreter der medizinischen Forschung aufmerksam. Inzwischen werden Menschen aus ganz Deutschland und anderen Ländern mit Bienenluft behandelt, und der durchschlagende Erfolg dieser Methode zieht mittlerweile große Kreise, die weit über Deutschland und sogar über Europa hinausgehen.

Methode

Bienenluftinhalation Bienenluftinhalation

Man bohrt einen Bienenkasten von oben an, setzt einen Ventilator darauf und bläst die Luft vom Bienenkasten durch einen Schlauch in eine Maske, durch die der Klient einatmet. Nach etwa 20 Sitzungen zu je einer halben Stunde hat man die Maximalwirkung erreicht.

Bei bestimmten Erkrankungen, wie zum Beispiel chronisch obstruktive Bronchitis („Raucherlunge“) ist keine gänzliche Heilung sondern nur eine Linderung der Symptome zu erwarten. In diesem Fall muss die Bienenluftinhalation jährlich wiederholt werden.

Die Bienenluftinhalation ist trotz ihrer Erfolgsgeschichte noch im Anfangsstadium. Es bedarf noch weiterer wissenschaftlicher Forschung. Bisher fehlen noch langfristige medizinische Studienergebnisse, daher kann vorläufig vor allem nur auf die Aussagen der Klienten über den Heilerfolg Bezug genommen werden.

Inzwischen wurde der Aufbau eines Studienzentrums begonnen, um die Wirksamkeit der Bienenluftinhalation auch wissenschaftlich zu objektivieren. Das Ganze geschieht vor dem Hintergrund ärztlicher Kontrolle. Eine genaue Anamnese sowie laufende Zustandskontrollen vor, während und nach der Inhalation sind selbstverständlich Teil eines verantwortlichen Umgangs mit dem Patienten. Dazu gehört auch regelmäßige Überprüfung der respiratorischen Parameter.

Natürlich stellt sich auch die Frage nach eventuellen Kontraindikationen oder Inhalationszwischenfällen. Die Antwort ist einfach: die Inhalation könnte bei Auftreten einer unerwünschten Reaktion selbstverständlich sofort abgebrochen werden. Erfreulicherweise hat sich aber in der mehrjährigen Geschichte der Bienenluftinhalation bisher keine Gegenanzeige, keine Nebenwirkung, keine Überdosierung, keine Allergie und auch keine Unverträglichkeit jemals feststellen lassen.

Anwendungsgebiete

Die Heilung ist den Bienen zu verdanken Die Heilung ist den Bienen zu verdanken

Durch ihre gute Verträglichkeit ist die Bienenluftinhalation gleichermaßen für alte wie für junge Menschen einfach und ungefährlich anzuwenden. Lediglich für Kinder unter 3 Jahren ist die Maskenbeatmung nicht immer zumutbar.

Besondere Effizienz zeigt die Methode bei respiratorischen Erkrankungen wie COPD, Bronchitis, Asthma oder Nebenhöhlenentzündungen, bei Störungen des Immunsystems wie z.B. Allergien, rheumatischen Erkrankungen oder Neurodermitis lässt sich ebenfalls eine massive Besserung des Leidensdruckes feststellen.

Für den Klienten ist auch die spezielle Webseite interessant, die ihm bereits eine virtuelle Einschätzung des Umfangs und des Zeitaufwandes seiner Inhalation im Vorhinein ermöglicht.

In diesem Sinne lässt die Bienenluftinhalation große Hoffnungen aufkommen, dass in naher Zukunft eine wirksame, natürliche, einfache, preiswerte, aber dabei äußerst effiziente Therapie für jung und alt zur Verfügung stehen wird.

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